Bahrain - Hafeninformationen

Terminal weit außerhalb

 

Der Khalifa Bin Salman Port - ein Industriehafen - , in dem die Kreuzfahrtschiffe anlegen, liegt auf einer aufgeschütteten Insel ca. 20 km entfernt vom Zentrum der Hauptstadt Manama. Der Hafen wurde 2009 in Betrieb genommen.

Empfangen wurden wir stets ausgesprochen freundlich - entweder von einer Dudelsack-Kapelle oder einem Falkner mit Greifvogel, mit dem man sich ablichten lassen konnte - jedes Mal gab es Gewürztee und Gewürzgebäck.

Ausflugsbusse warten am Terminal
Ausflugsbusse warten am Terminal

 

Im Terminalgebäude gibt es Geschäfte- u. a. mit Souvenirs - und kostenloses Wlan. Dass funktionierte am Morgen recht gut, am Nachmittag, als alle von ihren Ausflügen zurückkamen, aber nicht mehr.

 

Im Hafengebiet kann man sich nicht frei bewegen. Ohnehin würde es auch keinen Sinn machen, etliche Kilometer entlang einer staubigen Straße bis zum Hafenausgang zu gehen.

Im Terminal gibt es keine lokalen Anbieter, bei denen spontan ein Ausflug gebucht werden könnte. Auch warten hier keine Taxen auf Fahrgäste.

Blick vom Schiff
Blick vom Schiff

Wie kann man das Hafengelände verlassen?

  1. Man bucht auf dem Kreuzfahrtschiff einen Ausflug und erkundet in zumeist großen Gruppen die Insel.

  2. Man fährt nach Manama und sieht sich die Stadt auf eigene Faust an.

    a) Während unserer beiden Aufenthalte in Bahrain vor ein paar Jahren mit AIDA verkehrten kostenlose Shuttle-Busse, die Platz für etwa 20 Personen hatten, vom Hafen bis zum etwa 20 km entfernten Souk in Manama. Die Fahrzeit hing sehr vom Verkehr in Manama ab - teilweise kam der Verkehr in Manama zum Stillstand. Kreuzungen mit Ampelschaltung wurden völlig verstopft. Die Fahrt in die Stadt dauerte etwa 1 1/4 Stunden, zurück ging es wesentlich schneller in etwa 25 Minuten. Allerdings kann man durchaus 30 Minuten und mehr auf den nächsten Shuttle warten.

    b) Während unseres letzten Aufenthalts mit Mein Schiff im Dezember 2019 fuhr ein kostenloser Shuttlebus etwa 10 km bis zum Hafenausgang. Von dort sind es dann noch einmal etwa 10 km bis ins Zentrum von Manama. Als wir auf unserem Ausflug am Hafenausgang vorbei fuhren, haben wir dort keine Taxen gesehen. Im Vergleich zu Katar, Dubai oder Abu Dhabi sieht man in Bahrain ohnehin nur selten eine Taxe. Man findet sie am ehesten vor Einkaufszentren.
    Eine Fahrt bis zum Hafenausgang würden wir daher nicht empfehlen. Wir haben auf dem Schiff auch niemanden getroffen, der diesen kostenlosen Shuttlebus genutzt hat.

    Für individuelle Erkundungen bot Mein Schiff einen Shuttlebus an, der bis zur Avenue Mall fuhr, an der sich zum Beispiel auch das weltbekannte World Trade Center von Bahrein befindet.
    Die Fahrzeit wurde mit 30 bis 45 Minuten angegeben Der Fahrpreis betrug für Erwachsene 9 € und für Kinder 6 €. Viele Gäste nutzten diesen Shuttle.

  3. Man bucht vorab über das Internet bei einem lokalen Veranstalter einen Ausflug für eine kleine Gruppe und lässt sich dann direkt am Terminal abholen.
    Wir hatten einen Ausflug bei der Deutschen Birgit Hobaugh gebucht, die seit 2001 in Bahrain lebt (Mail-Adresse: birgit@bahrain-germany.com). Mit 6 Personen erkundeten wir etwa 6 Stunden mit einem komfortablen Kleinbus die Insel und erfuhren sehr viel über das Land und das Leben in Bahrain. Den Ausflug mit ihr können wir empfehlen.

Was kann man sich in Bahrain ansehen?

 

Interessant war die Führung durch den über 100 Jahre alten, außerhalb von Manama gelegenen Muharraq Souk. Hier trifft man nicht auf Touristen, sondern auf einheimische Kunden und sehr freundliche Geschäftsbesitzer. Man konnte u. a. Schneidereien und Goldgeschäfte bestaunen, aber auch beim lokalen Bäcker frisch Gebackenes probieren oder in einem traditionellen Familienbetrieb Bahrains Lieblingssüssigkeit Halwa kosten. Zum Abschluss durfte auch ein Besuch im Gewürzladen nicht fehlen, um z.B. preiswerten Safran einzukaufen.

An der Bahrain Bay machten wir einen kurzen Halt, um das World Trade Center mit den drei Windturbinen und andere moderne Gebäude zu fotografieren.

Im Bahrain Fort, das 2005 als UNESCO Weltkulturerbe anerkannt wurde, findet man Überreste eines im 14. Jahrhundert von den Portugiesen angelegten Forts, das auf Mauerresten aus der über 4.000 Jahre alten Dilmun-Zeit angelegt wurde (kein Eintritt). Die Ausgrabungen im Fort dauern an und sind noch längst nicht abgeschlossen. Aus der Dilmun-Zeit stammen auch tausende Hügelgräber, die man überall in der Landschaft finden kann. 

An der Westküste Bahrains unterhält ein Sohn der Königsfamilie eine Kamelfarm mit mehreren Hundert Kamelen, die besichtigt werden kann (kein Eintritt).

 

Ein etwa 25 km langer Damm, der King Fahd Causeway, verbindet seit 1986 Bahrain mit Saudi-Arabien. Der Damm kann bis zur Grenze nach Saudi-Arabien – also etwa bis zur Mitte - befahren werden.

 

Weitere Sehenswürdigkeit in Bahrain sind auch die Formel-1-Strecke und die Große Moschee.

Manche Mitreisende ließen sich auch zu einem Badeaufenthalt in eines der luxuriösen Strandhotels fahren, die allerdings ihren Preis haben.

Stand: Dezember 2019


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